J.R.’s neuer Blog: Hogan/Austin, Hall of Fame, Chris Masters und vieles mehr 12:31 Uhr

Wie Pro Wrestling Insider diese Woche schreibt, kann man Jim Ross mittlerweile durchaus als einen der produktivsten Schreiberlinge in der Wrestlingszene bezeichnen. In seinem neuesten Blog geht Ross wieder auf eine gemischte Tüte von Themen ein.

Unter anderem plaudert er ein wenig über die Hall Of Fame. Er wisse nicht, wer noch warum für die Hall Of Fame der WWE vorgeschlagen werde. Anfangs sei der HOF ja nur für Wrestler der WWE gedacht gewesen, nun aber können auch Athleten vorgeschlagen werden, die sich in anderen Promotions bewährt hätten. Dies sei eine Sache, die noch einige Überraschungen in der Zukunft bringen werde und die er selbst sehr begrüße.

In Emails werde er oft gefragt, welcher Zeitabschnitt für ihn die goldene Ära des Wrestlings sei. Ross fühle sich dabei hin- und hergerissen zwischen den glorreichen 80ern und der Attitude-Ära. Letztere habe die Wrestler erstmals zu Millionären gemacht und das Wrestling auf eine ganz neue Höhe befördert.

Auch zu den Gerüchten, Michael Cole könnte ihn bei Raw ablösen, äußerte sich Ross. An dieser Geschichte sei absolut nichts dran. Cole mache einen sehr guten Job, aber er sei die Stimme von Smackdown und er selbst die von Raw. Es sei nicht geplant, irgendetwas an den Kommentatorenteams zu ändern, vor allem nicht bei Raw. Außerdem betont Ross, er fühle sich gut und habe noch viele produktive Jahre vor sich.

Viele Leser fragen ihn, was Ross denn über Chris Masters denke und ob dieser es in absebarer zeit in den Main Event schaffe. Ross schreibt hierzu, er sei sich nicht sicher. An Masters Stelle würde er sich haufenweise Tapes von „Mr. Wonderful" Paul Orndorff anschaun, da dieser von seiner Erscheinung ein ähnlicher Typ wie Masters gewesen sei und er von ihm sicherlich einiges mitnehmen könnte. Dennoch sei Masters erst am Anfang seiner Reise und man könne nicht absehen, wie diese enden würde.

Wer war größer, Hogan oder Austin? Ross drückt sich hier diplomatisch aus. Hogan sei viele Jahre der Top-Wreslter gewesen, der nie seinen Main-Event-Spot fürchten musste. Das phänomenalste Jahr aber, das jemals ein Wrestler hatte, teilt er ohne Zweifel Austin zu. Hogan mag das Wrestling viele Jahre dominiert haben, aber Austin habe in einem Jahr unvergleichbares geschafft und die WWE wie auch sich selbst finanziell in neue Höhen befördert. Ross hofft, dass sich in absehbarer Zukunft jemand findet, der das Business ähnlich tragen kann wie Austin und dessen Höhenflug vielleicht sogar noch übertrifft.

Wann wird MVP Champion? Ross schreibt hierzu, dass das noch ein Weilchen dauern könnte, wenn MVP sich nicht ein anderes Outfit zulegt. Ross mag MVP, er habe Ausstrahlung und Talent, aber mit seinen Anzug könne man ihn einfach nicht bis ins letzte Quäntchen ernst nehmen.

Generell habe es nicht viel mit Poltik und Backstage-Intrigen zu tun, ob man ein Main-Eventer wird oder nicht. Viele Leute außerhalb des Business hätten da einen falschen Eindruck. Der Markt sei heute auch wirtschaftlich ziemlich hart, so dass man talentierte und hart arbeitende Wrestler auf gar keinen Fall übersehen könne. Für viele Wrestler sei die oft genannte Politik hinter den Kulissen eher eine Ausrede. Wie auch immer, es gebe viele Wrestler die lange in der MidCard blieben und dann irgendwann ihr volles Potential realisieren und auch nutzen wollen. Ein besonders großes Potential bescheinigt Ross übrigens auch Sehlton Benjamin.

Natürlich schreibt Ross auch wieder über Football, Lebensmittel und diesmal auch über Poker. Wenn ihr also ein wenig Zeit mitbringt, klickt einfach mal rein und genießt den wie immer sehr lesenwerten Blog.
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