Momente dieser Erinnerung, können nicht mehr vernichten.
Dieser verlagerte Schmerz, kann keinen Schaden anrichten.
Dieser Erinnerungszirkus, der sich in dem Kopf noch dreht.
Er ist eigentlich zu, der Vorhang fiel, in der die Manege steht.

Doch die Träume der Nacht, holen das Treiben leider zurück.
Angst und Dunkelheit entsehen langsam, Stückchen für Stück.
Einschleichend und bösartig, wie tollwütige beissende Katzen.
Kriechen sie an mich ran, um zu zerreissen mit riesigen Tatzen.

Sie trampeln tapsend über mich, kratzen tückisch an der Seele.
Rauben die Fantasie und saugen den Atem, aus meiner Kehle.
Versuchen mich immer wieder, mit Bildern nieder zu drücken.
Mein Herz zu zerschmettern und mit Melanchonie zu schmücken.

Doch am Morgen danach, da ist die dunkle Vorstellung vorbei.
Ich atme tief durch, bin erlöst von den Qualen, bin endlich frei.