Es ist Nacht und der Traum nimmt mich gefangen,
ich wandle über die Stufe, um ins Tal zu gelangen.
Der Anfang erscheint, er tritt sanft mir entgegen,
nimmt mich mit sich und ich folge seinen Wegen.

Dieser Weg führt nach Bree verblüffender Weise
und ich sehe Aragorn auf dieser nächtlichen Reise.
Ich folge dem Anfang und mein Herz das hüpft,
ich bin in einen Traum von Tolkien wohl geschlüpft.

Dieser schnelle Läufer ist im Wald gut zu sehen
und ich, kann seine Hilfe sehr gut nun verstehen.
Ich folge, schreite voran bis ins Bruchtal und weiter,
denn ich höre hinter mir noch andere Reiter.

Mein Einhorn trägt mich weiter, weiter voran
und ich weiss nicht, wo dieser Traum mal began.
Weiss nicht ob das Wetter nun schlecht oder Spitze,
fühl keine Kälte und auch keine teuflische Hitze.

Der Anfang treibt mich weiter, es gibt viel zu sehen,
und im Nu, sah ich Frodo schon in Imladris stehen.
Bin nicht verwundert, denn im Traum rast die Zeit,
vom Anfang bist Ende ist es keine Unendlichkeit.

Meine Augen sind nicht Müde, der Weg tut sich auf,
ich seh Beschwernisse und dann einen Höhlenlauf.
Auch die Trauer über Gandalf, erfüllt mein Herz,
denn jemanden zu verlieren erfüllt mich mit Schmerz.

Das Einhorn trägt mich weiter, ich stecke im Sog,
so ein Zeitsprung hatte ich nie, durch den ich nun flog.
Der Wald der Elben werd ich Lothorien heut erreichen?
Werden die Blätter aus dem Weg mir weichen?

Huch? Ich stellte Fragen, drehte mich um und sah,
das dies nur wieder einer meiner Träume war!