…Wir essen, trinken Wein und unterhalten uns. Wir wissen, dass eine wundervolle Nacht folgen wird und das lässt mich in Vorfreude erschauern.

Als wir das Lokal verlassen, fühle ich mich schwindelig und ich denke nicht, dass dies mit dem Wein zusammenhängt, den wir getrunken haben. Deine Hand auf meiner Hüfte geht mir unter die Haut. Ich fühle mich sehr weiblich und genieße die Anziehungskraft, die ich auf dich ausübe.

Als wir ins Auto steigen, erwähnst du wie beiläufig, dass wir diese Nacht nicht zuhause, sondern an einem anderen Ort verbringen werden. Ich freue mich darauf, auch wenn ich nicht weiß, wohin diese Reise gehen wird.

Als wir zu einem großen Anwesen, faßt einem Schloss gelangen, erklärst du, wir hätten jetzt unser Ziel erreicht. Du parkst etwas abseits und streichelst zärtlich meinen Hals, meinen Nacken und meine Schultern. Das Kleid streifst du dabei etwas herunter und küsst mich auf diese Stellen. Dann bittest du mich unvermittelt, meinen Slip auszuziehen. Du fühlst, dass ich bereits erregt bin und streichelst mich sanft, ohne diese Erregung steigern zu wollen. Wir verlassen das Auto, nachdem du mich darauf hingewiesen hast, dass ich weder Gepäck noch einen Slip benötigen werde.

Wir werden ins Haus eingelassen und begrüßt, kurz darauf getrennt, was mich etwas irritiert, vor allem da du dich ohne ein weiteres Wort umdrehst und deinem Begleiter folgst. Die Person, die mich auf mein Zimmer bringt, ist nicht befugt, sich mit mir zu unterhalten oder meine Fragen zu beantworten. Dies teilt sie mir auf den ersten Metern unseres Weges bereits mit.

Es ist unglaublich still im Haus und man hört unsere Schritte durch die langen Gänge hallen. In meinem Zimmer liegen ein langes, zweiteiliges Kleid und Schmuck, den ich später tragen soll, bereit.Das Zimmer ist durch ein Kaminfeuer beheizt, es brennen Kerzen, die den großen Raum in ein behagliches Licht tauchen. Ich werde aufgefordet, ein Bad zu nehmen, und das Zimmermädchen hilft mir , meine Kleidung auszuziehen.

Als ich mich wohlig in der Badewanne erwärmt und mit duftenden Seifen gewaschen habe, kommt das Zimmermädchen zurück und hilft mir beim Abtrocknen und Eincremen. Ich finde im Badezimmer einen zu mir passenden Duft und Kosmetik um mich zu schminken.
Ich genieße es, mich für dich schön zu machen.

Ich erhalte ein außergewöhnliches Kleid, das aus einer engen schwarzen Corsage und einem weiten, langen Rock besteht. Dazu trage ich einen breiten Gürtel, eine schlichte Silberkette und hochhackige Pumps.

Ich werde nun zu dir gebracht, sagt man mir. Wir verlassen das Zimmer und laufen durch lange düstere Gänge ohne weitere Erklärungen und Informationen. Ich fühle mich ein wenig ausgeliefert und dieses Gefühl steigert sich noch, als man mir einen schwarzen Seidenschal über die Augen bindet. Ich lasse mich führen und hoffe dich bald zu treffen und in die Arme schließen zu können. Die Situation ist unwirklich und beunruhigend, gleichzeitig erfüllt sie mich mit großer Spannung und Erregung.

Als wir einen Raum betreten höre ich leise Unterhaltung und spüre die Wärme eine Kaminfeuers. Ich kann deine Stimme nicht ausmachen. Nach meiner Wahrnehmung unterhalten sich leise mehrere Personen, ich höre Männer und Frauen. Man weist mir einen gepolsterten Hocker zu, auf den ich mich setze und warte. Schließlich trittst du zu mir und nimmst meine Hand, berührst mit der anderen Hand meine bloßen Schultern und streichelst sie. Du fährst mit den Fingerspitzen zu den Brüsten und streichelst den Brustansatz. Ich hoffe, dass die anderen Personen im Zimmer uns nicht sehen können. Sie führen ihre Unterhaltung weiter, du sprichst jedoch kein Wort mit mir. Ich möchte den Seidenschal losbinden, dies untersagst du mir. Nun habe ich deine Stimme gehört und bin etwas weniger irritiert über die streichelnden Hände, die mich allmählich in Erregung versetzen. Ich spüre den seidigen Stoff an meinem Bauch, meinen Beinen und Po. Ich genieße das Gefühl des Ausgeliefertseins und der Ungewissheit in Bezug auf die Dinge, die passieren können oder werden. Über das Wann und Wie versuche ich mir keine Gedanken zu machen, da ich spüre dass ich keinen Einfluss darauf nehmen kann und soll.

Eine weitere Person befindet sich in unserer Nähe. Ich weiß nicht, wer diese Person ist und wo sie steht. Als du meinen Rock zurückschlägst und meine Beine öffnest, beginne ich auszublenden, dass wir hier nicht allein sind. Ich versuche nicht zu stöhnen, als du mich streichelst, aber es fällt mir schwer. Ich beginne vor Sehnsucht zu fließen und genieße das Gefühl. Du legst mich sanft zurück, öffnest meine Beine weiter und liebkost meinen Schoss mit den Lippen und der Zunge. Als du spürst, dass ich dich in mir spüren möchte, drehst du mich auf den Bauch und dringst sehr schnell und tief in mich ein. Ich spüre deine saugenden Lippen an meinem Hals, meiner Schulter. Ich kann zu diesem Zeitpunkt weder wahrnehmen wo wir sind, noch wer sich mit uns in diesem Raum befindet, noch ob diese anderen Personen von dem, was mit uns vor sich geht , überhaupt Notiz nehmen. Im Moment ist dies nicht mehr relevant. Ich genieße den Augenblick und genieße es, dir Lust zu bereiten und Lust zu empfinden….

Und ob diese Geschichte wahr ist oder nicht… überlasse ich Eurer Fantasie ;-