Du balancierst
leicht bekleidet
auf meterhohen Stilettos
und
mit geschlossenen Augen
auf einem hauchdünnen Strich,
der vom Grund deiner Seele
bis hinauf
zum pulsierenden Herzschlag
des Mondes reicht.

Mit traumwandlerischer Sicherheit,
ja fast spielerisch,
hältst du dabei
dein Gleichgewicht
mit einer Balancierstange
im Lot,
die du abwechselnd
mal in deinen Händen,
in deinem Mund
oder eingeklemmt
zwischen deinen Beinen
spazieren trägst.

Gegen Bezahlung,
versteht sich.