Category: Gedichte und CO


Ein kleines Gedicht

Dein stiller Blick

Warmer Hauch in Deinem Haar
der mit feinem Duft erweckt
ein heller Morgen, still und klar
die Lebenskraft, die in mir steckt

Wie durch des Himmels Heiterkeit
das Feld die Frucht empfängt
so ist Dein Blick voll Zärtlichkeit
Leben, das mein Herz durchtränkt

In Deinen Augen leuchten Wege
klar und weisend durch das Tal
durch die Wolken in mein Leben
Deine Liebe, meine Wahl

Wie Feuer aus dem Schoss der Erde
Hoffnung in die Wüste bringt
aus Deinen Tiefen, Deinen Bergen
süßer Lebensquell entspringt

Ich tauche ein in Deine Fülle
gebe alles was ich bin
liebe Dich in meiner Stille
hältst mein Herz, gibst Dich mir hin

Wie das Licht am Abend schwindet
so alle Kraft vergänglich scheint
es ist das Ziel, das uns verbindet
die Ewigkeit, die uns vereint

Auch wenn der Tag ins Dunkel geht
meine warme Hand erschlafft
die Liebe in uns weiterlebt
den Morgen neu erschafft

Gedicht von Klaus per Mail…

Vorspiel

Gestern, als ich dich erlebte,
meine Hand die Feuchte fühlte
ging der Atem mir gleich schwer
und Erregung mich umspülte.

Angespannt und auch erwartend,
fühlt ich plötzlich deine Hand
mich liebkosend an der Lanze
die für dich gleich aufrecht stand.

Und mit fließender Bewegung,
die die Glut in mir entfachte
wecktest du ein Wohlgefühl
das um den Verstand mich brachte.

Und mein Mund genoss die Schwellung
deiner Lippen die gespreizt,
und dein Diadem sich reckte,
durchs Berühren stark gereizt.

Als ich deine Perle küsste,
saugend streicheln sie verwöhnte
drehtest du dich zu mir hin,
mundgetrieben und ich stöhnte,

als die Eichel mit der Zunge
wurd zur höchsten Lust getrieben,
als auch deine zarten Finger
an dem Schaft der Lanze rieben.

Als dein Kitzler meiner Zunge
sich im Mund entgegendrückte
und so eine Art Crescendo
uns sehr schnell entgegenrückte,

spürtest du die letzte Härte
sich versteifend dick und rund.
und der weiße, warme Samen
quoll aus deinem schönen Mund.

Als sich deine Schenkel spannten,
lief auch mir dein Liebessaft
in den Mund, über die Zunge
mit der vollen Liebe Kraft.

Und wir lagen beieinander
leicht entspannt nach innen lauschend
und in kommender Erwatung
zärtlich, streichelnd, Küsse tauschend.

© Klaus

Ich danke Dir für dieses Nette Gedicht und es kommt auch sofort in meine Gedichte Ecke.

LG und Kussi
Schloddi

Die Süße Macht

Stehe ganz nah vor dir, heute will ich es dir sagen:
Atme mich ganz tief ein, wie ein kostbares Parfum.
Heute will ich dir nur geben, möchte dich lieben
in dieser Nacht und fühle deine Erregung so stark.
Lege dich hin, die Hände nach oben…………….
– nein – fass mich nicht an –
Ich presse mich an dich und spüre dich hart,
an meiner Haut so nah, sprich nicht, sag kein Wort.
Bleib einfach vor mir liegen, vertrau mir heute Nacht.
Ich setze mich langsam auf deine Schenkel,
die Haare im Gesicht, die Brüste vor Lust hart gespannt
– nein – berühre mich nicht –
Oh, wie du reagierst, ich höre dich atmen,
komme dir leicht entgegen, harte Knospen an deinem Mund.
Fühle wohlig erschauernd deine saugenden Lippen,
so zart und so feucht, genieße ich,
was du da entfachst bis tief unten
strömende Gefühle in lustvollen Lenden –
nein – fass mich nicht an –
bleib so wie du bist…pscht…..sag nicht ein Wort,
ich richte mich auf und die feuchten Spuren
Deines Mundes auf mir, spürend, ich bin so bereit
Für deine starke Härte. Deine Augen auf mir,
so voller Begehren, und Blicke sehen uns schon vereint
bevor es passiert…………
– nein – berühre mich nicht –
Zärtlichkeit im keuchenden Atem,
ich streichle und küsse dich.
Sauge mich sachte fest an deiner Härte
Die doch so zart und ich genieße so sehr
Diese Macht über dich…………………
Das feste Fleisch voll Lust in meinen streichelnden Händen
Gefolgt von meinem küssenden Mund
– Nein – fass mich nicht an –
Schmecke dich so voll Genuss,
spür, wie dein Duft mich erregt
Und wie ich genieße, mich dir auch so zu geben.
Und langsam gleite ich über dich, verharre ein wenig – Sekunden –
So kostbar ausgefüllt von dir,
so warm und feucht dich aufzunehmen……………
– nein – berühre mich nicht –
Langsamer Rhythmus der Liebe berauscht unsere Sinne
und dein leises Stöhnen erregt nur noch mehr.
Schneller und schwerer der Atem, ich flüstere dir zu,
was ich fühle, fordere mehr mit meinen Worten……..
– nein – fass mich nicht an –
ich fühle dein erregendes und steigendes Begehren
fast schon unerträgliches Gefühl, gebe dir alles
und nehme, bewege mich schneller auf dir
————oh, diese Macht über dich————-
Dir das, mich so zu geben, und hart und zärtlich fordernd
Ausgefüllt, so gleite ich auf dir
– nein – berühre mich nicht –
– noch nicht –
und zu merken, wie du dich in mir ergießt,
pochend pulsierende Wellen, Explosion der Ekstase
mit allen Sinnen, schreiend , was wir fühlen,
aus einem stillen Abgrund gehoben in leuchtendes Sternenlicht,
langsam ausklingende zärtliche Leidenschaft………
– nimm mich nun in den Arm –
Heißer Atem, langsam ruhiger werdend, eng umschlungen
der Duft unserer Liebe ist noch im Raum.
Ein zärtlicher Kuss im Schein der kleinen Lampe,
kuschelnd aneinander geschmiegt, noch nackt und verschwitzt,
Deine Nähe, beruhigend und wärmend,
leises hineingleiten in einen sanften Schlaf,
noch träumend von
dieser süßen Macht über dich…

Hallo Welt!

Nun ein kleiner Wechsel von Space zu wordpress, schade ihr lieben da wären meine Bilder alle Weg, die Musik wäre weg und die kleinen Videos wären auch Weg… aber immerhin scheinen viele Gedichte, Geschichten, Erlebnisse den Umzug gut überstanden zu haben, auch wenn einige Verloren gingen.
Also nun gehts hier weiter und ich hoffe ihr bleibt auch hier meinem Blog treu und schaut von Zeit zu Zeit mal rein obs was neues von Mir gibt, was bald der Fall seien wird.
Bitte dringenst das Impressum und somit den Hinweis zum Urheberrecht beachten, da alle meine Werke diesem Unterliegen!
Also ihr lieben, Bussi und Kussi, eure Schloddi

Jedes Jahr zur Frühlingszeit
macht sich der Osterhas bereit.
Eier, die ganz bunt befleckt,
werden flink im Gras versteckt.

Heißa, ist das eine Freude,
für kleine und auch große Leute.
Alle haben Spaß am Suchen.
Und danach gibt’s lecker Kuchen.

Hinterher wird gutgelaunt,
was man gefunden hat, bestaunt.
Selbst Opa, der so viel geschnattert,
hat im Gras ein Ei ergattert.

Der Has putzt müde seine Öhrchen
und knabbert schnell noch an dem Möhrchen.
Ganz geschafft legt er sich hin,
die Pfötchen ruhen unterm Kinn.

Wünsch euch allen Frohe Ostertage 🙂

LG und Kussi
eure Schloddi

Fühlen…

Schliess Deine Augen…
… fang an mich zu fühlen
,lass uns aneinander fühlen
…höre jetzt auf zu denken,
ich werde Dir etwas schenken

Schliess Deine Augen…
…es wird dir ganz gehören,
kosend Deine Sinne betören
…spür das Feuer meinerKörpers,
lass mich heute an Dir laben.
Schliess Deine Augen…
…atme leise heute -nur für mich,
diese Streichelreise ist für Dich
…spür wie meine Hände beben,
meine Lippen auf Dir kleben
Schliess Deine Augen…
… höre – wie mein Herz jetzt schreit,
sei heute für mich bereit
Schliess Deine Augen…
…Jetzt und Spüre meine Haut,auf der deinen.

 

LG und Bussi

eure Schloddi

Liebe kann heilen wie Medikamente,
jedoch kann sie einen krank machen wie Drogen
Deshalb darf man liebe nicht missbrauchen.
***
Wir bräuchten so wenig,
wenn wir Liebe hätten.

Nicht jene welche
wir meinen mit
roten Rosen
oder
Ringen zu zeigen.

Nein, jene
welche sich überträgt
wie ein Lächeln im
Wind

***
liebe ist die hoechste,
die mutigste aller künste.
sie wagt die bewegung ins ungewisse
und kümmert sich um verlust oder gewinn.
sie öffnet die augen für das
wunderbare,
sie ist das wahre leben.
sie ist ein spiel mit höchstem einsatz
ein risiko
eine gefahr
wer wagt gewinnt auch durch verlust
***
LIEBE,…

ist ein persönliches Erdbeben, Sturmflut, Weltuntergang und Urknall zugleich. Sie ist die Kraft, die unser Lebensgefühl aus den Fugen bringt, der Sprengstoff, der uns unvermittelt aus dem Gestein unserer Gewohnheiten herausbricht. Sie läßt uns die selbstlosesten Opfer bringen und die abscheulichsten Schandtaten begehen. LIEBE gedeiht nur in Frieden und Freiheit, eingezäunt muss sie verkümmern. LIEBE ist immer freiwillig. Sie läßt sich nicht erzwingen, nicht erbitten, sie wird uns geschenkt oder versagt und wir können es nicht ändern. Sie fragt nicht, ob es uns gerade paßt, das sie kommt und sie fragt uns nicht, wenn sie geht. LIEBE kann flüchtig sein oder lebenslang, wir wisen nicht’s über ihre Dauer, wenn sie uns begegnet. Wir können für sie kämpfen, versuchen, sie zu hegen, zu beschützen – aber sie ist uns nicht sicher. LIEBE ist nicht für immer und es gibt keine Garantie darauf. Und wenn wir alle Geheimnisse des Universums endecken und alle Wunder erklärt haben, bleibt die LIEBE der letzte geheime Code, den wir nicht entziffern werden.

Ich glaube, Liebe ist ganz anders, Liebe ist viele mehr!

Frohes Neues Jahr

Ich wünsch euch allen ein Frohes Neues Jahr und auf das ihr eure guten Vorsätze einhalten und erfüllen könnt und ein gutes Jahre haben werdet.
 
 
Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor Dir auftun werden, und Du nicht weißt, welchen Du einschlagen sollst;
dann überlasse es nicht dem Zufall;
sondern setz` Dich und warte…
Atme so tief und vertrauensvoll
wie an dem Tag, als Du auf diese Welt kamst.
Lass` Dich von nichts ablenken,…!
Warte, warte noch… lausche still
und schweigend auf Dein Herz.
Wenn es dann spricht, steh` auf und geh`,
wohin es Dich trägt…
 
LG und bussi
Eure Schloddi

Ein Erotisches Gedicht.

Ich möchte Dich langsam ausziehen,
Knöpfe, Reißverschluß, Gürtel mit den Lippen öffnen, Deine Haut berühren.
Meine Hände über Deinen Körper gleiten lassen, die Zunge
um Deinen Bauchnabel kreisend, dann langsam tiefer gehen, hören wie Du
atmest, die Erregung mit den Lippen spüren, mit sanftem Druck auf und ab
gleitend, fühlen,
hören, daß Du mehr willst,
Deinen Puls mit der Zungenspitze steigern, rythmisch, fest angepresst Deinen
Bewegungen folgen, schneller, heftiger, mehr, spüren, daß Du kommst und
zwischen meinen
Lippen tausend kleine Tode stirbst
  
Lieben Gruß und Knutscha
Eure Schloddi

Ein weiteres Erotisches Gedicht

Dein sein möchte ich in dieser Nacht,
in Deinen Armen liegen,
mit Deinen Küssen auf meinem Körper.
Deinen Atem überall spüren,
Deinen Geruch einatmen,
als gäb es nur dies zum Überleben.
Eins werden mit Dir
und die Zeit zum stehen bleiben bringen…

LG und Knutscha
Eure Schloddi

Schnelles Gedicht des Spiels


Zieh dich aus!
Ganz schnell.
Fass mich an!
Ganz sanft.
Keine Angst, ich lass dich ran.
Geb mich dir hin, ohne Kampf.
Lass mich berühren und verführen.
Nimm deine Hand und führ sie zu mir.
Schau dir in die Augen.
Los spiel mit mir!
Werd bedeckt von deinen Küssen.
Drückst deinen Schoß an mich heran.
Lässt mich ihn spühren immer mehr.
Spielst dein Spiel, nur mit mir!
Wirst immer schneller,
kannst nicht mehr!

 
Lieben Gruß und Bussi
Eure Schloddi
Kosendes Bekennen – sanft erlebter Tod.
Gefühlvolles benennen – "wir" im Morgenrot.
Sachtes Küssen – Streichelsog gewinnt.
Leises Atmen – zum Untergang bestimmt.

Zärtliches Flüstern – leiser Ton im Ohr.
Ameisenkribbelhaut – kam daraus hervor.
Süsses sterben – nah an deiner Haut.
Sehnsuchtsduft – im Todesschlaf aufgebaut.

Schwerlos sein – zwischen Hölle und Himmelstor.
Wunschlos sein – die Offenbarung steht bevor.
Lautlos sein – um die Engel nicht zu stören.
Leise bebend – aus Angst sie könnten uns hören.

Letzter Atemzug – dich ganz erfassen.
Lustvoller Todesflug – nicht voneinander lassen.
Liebesflimmerfackeln – brannten hell und heiss.
Starb in deinen Armen – laut und doch ganz leis.

Unter Deiner Liebe – lautlos entflogen.
Wolkenschaum gesehen – Dich mit reingezogen.
Wunder gespürt – dann darin verbrannt.
Kleiner Todestraum – von vielen verkannt.

 
Bussi und lieben gruß, eure Schloddi

Ein Liebesgedicht

Ich möchte Deine Liebe konservieren.

An den Abenden alleine

Wenn meine Sehnsucht ins Unermessliche steigt,

Möchte ich ein Glas öffnen.

Eins mit Deinem Lächeln, mit Deinem Blick, kurz bevor Du mich küsst.

Eins mit Deinen Berührungen, Deiner festen Umarmung, Deinen streichelnden Händen.

Eins mit Deiner Stimme, Deinem Lachen, Deinem Atmen, während Du mich liebst.

Wenn ich denke, ich kann es kaum noch ertragen,

Öffne ich vorsichtig den Deckel und kann deine Lippen auf meinen spüren,

Deine Gänsehaut unter meinen Fingern.

Würd die Gläser hüten wie den kostbarsten Schatz

Und wenn Du bei mir bist, füllte ich sie wieder randvoll auf.

Der Blick zum Himmel

Gedanken schweifen rastlos durch die Nacht.
Sie wollen Dich, was hast Du mit mir gemacht?
Ich blicke in den Himmel, will Dich bei mir haben.
Will Deine Nähe spüren, Dir liebe Worte sagen.

Nur noch Dein Funkeln sehen, in Blicken versinken.
Dich nah, ganz nah bei mir spüren, an Dir ertrinken.
Der Himmel brennt, wenn er von Deiner Kraft strahlt.
Dein Lächeln ist so bezaubernd, es wirkt wie gemalt.

Der Boden dreht sich, mir ist als könnt ich schweben.
Geborgenheit und Liebe, kann ich mit Dir erleben.
Du machst mich schwach und läßt mich schwächeln
Durch Deine Art, die Gestik, durch Dein Lächeln.

Seh den Himmel an und doch sehe ich nur noch Dich.
Hast mir den Kopf verwirrt, bist eine Sucht für mich.
Bist mein erster Gedanke, wenn ich Morgens erwach.
In Deiner Nähe verlier ich mich, bin nur noch schwach.

Keiner könnte mir das geben, was Du mir gibts immerzu.
Bin wie ein wandelndes Licht, ein Mondlicht ohne Ruh.
Mein letzter Gedanke vorm Einschlafen gilt nur Dir.
Seh auf zum Himmel und wünscht, Du wärst jetzt hier.

Deine Zarten Finger
sind der schönste Schmuck
meiner Nacktheit,
jeder Blick
Sonne, die mich bräunt.
Dein Lippenweich
formt jede Wölbung wohl.

Musik ist das Rauschen
in deinen Ohren in meinen
und dein Pulsieren wird mein Takt.

In deine Armbeuge
möchte ich der Welt entfliehen.
Im Tal zwischen
Hüfte und Scham
will ich leben.

Sei meine Schönheit,
meine Muse, mein Heim.


Copyright bei Mir!

Traummail an Mich

du hast geträumt du schläfst mir mir
intensiv und leidenschaftlich bin ich bei dir
du hast geträumt ich streichel dich
berühr sanft und zärtlich dein gesicht

du träumtest wie ich dich verführe
dich überall in lust berühre
du träumtest wie ich dir alles gebe
meine lust mit dir auslebe

du hast geträumt dein mund auf meiner brust
du spürtest intensiv auch meine lust
im traum hast du mich ganz genommen
alle liebe von mir zurückbekommen

du träumtest intensiv von mir
hast meine zunge gespürt auf dir
du träumtest du bist tief in mir
gabst alles was du hast nur mir

du hast geträumt es war die pure lust
hast ihn gespürt meinen leidenschaftlichen kuss
du träumtest liebe pur mit mir
in diesem traum gab ich alles dir

du hast geträumt von unserer ersten nacht
wir beide in lust und leidenschaft
du hast geträumt von dir und mir
ich teile diesen traum ab jetzt mir dir

du hast geträumt weil du mich liebst
weil du mir all das gerne gibst
du hast im traum unsere lust entfacht
wir spürten uns mit aller macht …

© by Mir!
dein heißer atem
wie feuer brennt
wenn er wie schauer
über meinen nacken rennt

hände zärtlich streicheln
dein körper sich an mich schmiegt
leise worte schmeicheln
mein körper dir entgegen fliegt

tausend kleine küsse
lassen mich erbeben
haut an haut
ein gefühl wie schweben

bringst mich zum stöhnen
tu mich verbiegen
wie immer
werd ich dir erliegen

timba war ein kleiner drache, der den wunsch hatte aus seinem drachenalltag auszubrechen, seine sehnsuchtsvollen träume wahr werden zu lassen …er war es leid immer die erfahrung zu machen verletzt und ausgelacht zu werden …weil er war ja so niedlich und klein …und er konnte kein feuer spucken …er war sooo traurig …

eines tages als er gerade seine höhle aufräumte kam shini eine wundervolle zauberin …sie hatte ein blaues kleid an …ihr gesicht wie aus samt und seide …ein heller schein umgab sie …der kleine drache rieb sich die augen und staunte …er sah süss aus der kleine drache …nur feuer sprucken konnte er nicht …

sie sprach ganz langsam und bedächtig zu dem kleinen drachen …sie sagte kleiner drache timba …sei nicht traurig …weisst du timba, es gibt andere drachen die ständig behaupten das glück gefunden zu haben und feuer spucken können …und sind sooooo unzufrieden …

hmm, der kleine timba überlegte …was meinte shini wohl damit?

shini´s worte drangen tief in das herz des kleinen drachen timba ein …er merkte das die zauberin viel vom leben verstand …

shini sagte …leben, ist wie feuer …du kannst dich daran verbrennen, aber wenn du das feuer in deinem herzen hast …dann wirst du glücklich sein, auch wenn du traurig bist …

der kleine drache kratzte sich am kopf und traute sich aber dann doch schliesslich eine frage zu stellen …wie macht man das denn …leben???

shini sah ihn liebevoll an und sagte …das tust du längst timba …wie bitte? …der kleine drache glaubte nicht recht gehört zu haben …ja sagte shini …du tust es bereits …du hast dich getraut der sehnsucht und den tränen einen platz in deinem herzen zu geben …du hast deine einsamkeit gespürt …du hast dir eingestanden, dass du angst hast …du hast anderen vertraut …du hast dich verwunden lassen …und du hast geweint …du hast tiefer gehen und höher fliegen wollen …du hast scheinbar sicherheit aufgegeben und du hast dich verwunden lassen …

das ist doch auch leben, auch wenn du deinem ziel jemals feuer spucken zu können nicht näher gekommen bist …aber timba denk mal dran, vielleicht ist ja das unterwegssein wichtiger als das ankommen …

shini sprach zu dem kleinen drachen, wenn du jetzt schlafen gehst wirst du einen wunderbaren traum haben …dafür werd ich sorgen …der traum wird von der zukunft handeln …du wirst einer katze begegenen und die zu dir sagen wird, ich hab dich lieb …sie wird -sonnenschein- heissen die kleine katze …sie ist unendlich lieb süss und zart …und sie wird einen weg wissen dir das feuerspucken zu ermöglichen …meine macht kleiner timba, ist damit zu ende …ich wünsche dir, dass sich deine träume erfüllen werden …werde der, der du gern sein willst, nicht der …den andere gerne hätten …

und nicht zuletzt timba, hab mich lieb/hab dich lieb, wird dein leitspruch für deinen zukünftigen weg werden …habe dich ein wenig selbst lieb, dann werden dich auch die anderen lieb haben …und dass mit dem feuerspucken kommt von selbst …

shini sah den kleinen drachen liebevoll an und fügte noch hinzu, wenn du mal einen freund brauchst …ich bin für dich da …aber vergiss nicht, ich werde nie deinen weg gehen können …

shini verschwand …

gegen mittag wurde der kleine timba sehr müde und legte sich auf ein nickerchen hin …

…schlaf übermannte ihn …die welt begann sich zu drehen …er sah glückliche feuerspuckende drachen …alte und junge …kleine und grosse …er sah sich und erinnerte sich an die worte seiner freundin shini …

…plötzlich raschelte es im gebüsch …sie war so süss, schwarzes samtiges fell, weisse pfötchen …süsses kleines weibliches katzengesicht …irgendwas freches in den kleinen bernsteinfarbenen katzenaugen …

hi timba mein name ist -sonnenschein- …wie geht es dir …timba kratzte sich am ohr, er wusste nicht was er sagen sollte …so eine schöne katze …

…entschlossen wandte sich sonnenschein ab und lief langsam in den wald …dort drehte sie sich nochmal um und winkte zu timba hinüber …

timba lief hinterher und atmete die würzige waldluft ein …es tat so gut wieder mal unterwegs zu sein …so gut

die traurigkeit in seinem herzen wich langsam der neugier und spannung was wohl jetzt alles auf ihn zukommen würde …

der kleine drache fing an zu tanzen, er wiegte sich zärtlich hin und her und streichelte die luft …er tanzte einfach …er hatte soviel melodie in seinem herzen …er setzte ganz behutsam seine pfoten auf den waldboden um nur ja die melodie in seinem drachenkopf nicht zu verjagen …

schön dachte der kleine drache, einfach nur schön …er fühlte sich sooo wohl …ja sagte er, dass ist das was ich immer wollte …eins sein, mit der melodie …

…leise verklang die melodie in seinem herzen …die verzauberung in seinem geiste löste sich behutsam von dem kleinen drachen …

…sie stand da, mitten im wald …eine wunderschöne katze …einen herzschlag lang dachte timba er wäre am ziel …und er wusste doch, dass es nur bedeutete, dass er nicht angekommen war, sondern nur neu unterwegs war …aber er sagte zu sich …es ist gut so …er hatte sich in die kleine -sonnenschein- verliebt …er war irgendwie traurig, den er war ja ein kleiner drache und sie war eine katze …und so süss …

er wusste sie lässt sich nicht festhalten …er würde sie nie besitzen können …die sehnsucht diese brennende sehnsucht in seinem herzen …und die melodie die immer wieder erklang …

sonnenschein war verschwunden …

der kleine drache drehte sich um und ging zu dem baum zurück, unter dem sie gelegen hatte …sonnenschein war verschwunden …hatte er geträumt …wo war sie?? …was war los?? …hat sie aufeinmal angst bekommen?? …ja, ja …dachte er, alle haben angst vor mir …sie denken ich wäre ein feuerspuckender drache …mhhh …

timba wurde unendlich traurig …was war passiert …er sehnte sich jetzt sehr nach seiner freundin shini ..was würde sie ihm jetzt sagen, könnte sie ihm helfen??

hm, sagte er zu sich …sei tapfer timba …noch scheint zwar die sonne ohne den weg in dein herz zu finden …noch …

timba wunderte sich das sonnenschein aufeinmal weg war …

ja der kleine drache war sehr verliebt …er vergass ganz und gar, dass er immer noch nicht in der lage war feuer zu spucken …

aber dass war ihm jetzt soooo egal …sein herz war voll von wonne …die gefühle seiner kleinen drachenseele spielten verrückt …er fühlte sich so als ob er nur noch tanzen und lachen wolle …er fühlte sich soo gut …aber wie soll es denn weitergehen …wo war den sonnenschein nur hingegangen? hm, er wollte die dunklen wolken die in seinem kopf hochzogen und langsam von ihm besitz ergreifen wollten nicht zulassen …er liess sie einfach nicht zu …

shini sah wundervoll aus …plötzlich war sie da …sie war timbas beste freundin geworden …sie wusste immer rat um dem kleinen timba helfen zu können …wusste sie es auch diesmal?? …konnte sie ihm helfen??

shini sah dem kleinen timba tief in seine traurigen kugelrunden drachenaugen …

mhhh, timba sag mal kleiner drache, weisst du was liebe ist?

weisst du was es bedeutet zu lieben?

der kleine drache kratzte sich verlegen in den wenigen haaren auf seinem drachenkopf …mhh, er konnte es nur ahnen …

shini nahm ihm die antwort ab …ja, kleiner timba …so wie du jetzt empfindest …genau dass, ist das gefühl der liebe …

hmm, timba schaute shini verwundert an …woher weisst du??

shini lächelte nur …ihr feines liebliches gesicht bekam leicht verschmitzte züge …sie sah irgendwie wie eine freche zauberin jetzt aus …aber so unendlich warmherzig und mit sanfter stimme kam jetzt das rüber, was sie timba sagte …

leg dich hin kleiner timba …ich erzähl dir was über die liebe …

timba legte sich aufs gras …

weisst du timba, die wahre liebe erkennt man immer an der dauernden unruhe dessen der liebt …

timba verstand nicht so ganz, traute sich aber nicht zu fragen …sie war seine freundin, er vertraute ihr …sie wusste bestimmt was richtig und falsch war …sie bestimmt …

das glück in den augen des anderen lesen …ja, immer lesen zu wollen, das ist liebe …fuhr shini fort …

auch das verstand timba nicht …dennoch lauschte er mit angelegten drachenohren den worten shinis …

weisst du fuhr shini fort …liebe ist das schönste was deinem kleinen drachenherz wiederfahren kann …sie ist eine freiwillige gabe, die sehr zerbrechlich ist …wahre liebe verträgt alles …sie glaubt alles …sie hofft auf alles …und sie duldet alles …

es ist viel wichtiger ohne glück …als ohne liebe zu sein …

hm, timba überlegte kurz …sollte das etwa eine anspielung sein, weil er kein feuer spucken konnte ..mhh …

wenn sich augen in augen stehlen …tränen in tränen vermählen …ja, kleiner timba das, genau dass, ist liebe …

du sollst lieben um zu verstehen und niemals verstehen um zu lieben …

shini näherte sich timba mit leisen schritten …ihre kleinen zarten füsse versanken unmerklich im mittlerweile von der einbrechenden nacht feucht gewordenden gras …

ihre kleinen hände berührten den kleinen drachen …streichelten ihn sanft …sie schaute ihm tief in die augen …timba, warte ab …es wird alles gut …wenn du das was ich dir gesagt habe beherzigst …ganz bestimmt …

shini war plötzlich weg …mhhh, das waren worte die der kleine drache nicht verstand …er richtete sich auf, streckte die glänzende drachennase in den frischen abendwind …er fühlte sich irgendwie wohl …

er begann zu überlegen …

timba sass noch lange im mittlerweile feucht gewordenen gras …ihm war sehr warm um sein kleines drachenherz …er schnupperte die wohlriechende waldluft …er fühlte sich so unendlich gut, denn jetzt wusste er, dass alles gut werden würde …er fühlte es irgendwie …

er wusste das sonnenschein gegangen war um wiederzukommen …nur deswegen war sie doch gegangen um wiederzukommen …

oder war es nur weil er es sich so sehr wünschte?? …hatten seine träume und sehnsüchte von ihm so stark besitz ergriffen??

ihm fielen die wunderbaren worte seiner freundin shini ein …hm, was hatte sie nicht alles über die liebe gesagt …

er versuchte sich an jedes einzelne wort zu erinnern …wunderbare worte deren sinn er so ganz langsam zu verstehen glaubte …hm, ja die liebe …sein kleiner drachenbauch fühlte sich an, als ob er prallgefüllt wäre mit hundertausenden von schmetterlingen …ein wunderschönes wohliges gefühl überkam ihn …

erst leicht dann immer schwerer werdende müdigkeit überkam ihn …sein kleiner drachenbauch hob und senkte sich gleichmässig …er versank in einen wunderschönen traum …der kleine drache betrat das traumland …

es war ein wunderschöner morgen …die vögel waren auch schon erwacht und sangen das lied des noch so jungen tages …tau auf den blättern …sanfte sonnenstrahlen des anbrechenden tages brachen sich in ihm …der kleine drache reckte und streckte sich …mhh, hatte er gut geschlafen …

als er gerade daran dachte, sich ein drachenfrühstück zu besorgen, hörte er ein rascheln im gebüsch …leise kaum hörbar ..mh, war es der wind oder waren es die umtriebigen waldmäuse …hmmm …

ein blitz durchfuhr ihn …er war wie gelähmt …sonnenschein …sie war es …sonnenschein …

sein kleines drachenherz blieb fast vor freude stehen …alles in ihm tobte …seine wenigen drachenhaare auf dem kopf richteten sich gen himmel …seine kleinen kugelrunden drachenaugen begannen so hell zu leuchten …der süsse schlaf der ihm noch in den gliedern sass, wich schnell …

sie kam langsam auf ihn zu …berührte ihn mit ihren so zarten pfötchen …timba, ich bin da …hier bin ich …

timba bemerkte auch die freude die sich hinter sonnenscheins wunderschönen augen verbarg …ja, sie war da …was sollte sie jetzt noch voneinander trennen …timba war wie gelähmt vor freude …mhhh …

wie kleine blitze kamen ihm immer wieder shinis worte in den kopf …shini hatte recht …dass musste es sein …liebe …mehr als tausend worte …mehr als blicke …mehr als berührung …mehr als einklang …mehr als alle sprachen dieser welt zu sagen vermögen …empfand der kleine drache in diesem moment …

…eine unendliche wärme duchflutete den kleinen drachen …ach, wie unwichtig war doch in diesem moment die tatsache, dass er kein feuerspuckender drache war …er war sooo glücklich …er wünschte sich nichts sehnlichster als mit sonnenschein einfach nur lachend und singend durch den mittlerweile sonnendurchfluteten wald zu laufen …zu lachen …spass zu haben …und glücklich zu sein …das weiche moos unter den füssen zu spüren …eben alles mit sonnenschein gemeinsam zu machen …

…wie gerne würde er sonnenschein die kleinen gnome am drachenfluss zeigen …olak den alten mann …bastian den zwergbiber …henry den riesen …und …und …und …

sonnenschein schlang ihre kleinen katzenpfoten um timba und drückte ihn ganz fest an sich …es tat so gut …sie genossen es einfach zusammen zu sein …sie waren für einige stunden einfach nur glücklich …ein kleines paradies tat sich auf …zu schön um nachzudenken …

sonnenschein nahm timba noch einmal fest in ihre katzenpfötchen …drückte ihn sanft …schaute ihm tief in die kugelrunden augen …mhh, timba kleiner drache …du weisst, dass ich wieder gehen muss …

kleine silbrig glänzende tränchen die sie so gerne verborgen hätte, kullerten über ihr süsses katzengesicht und verfingen sich in ihren schnurrhaaren …

sie fuhr fort …kleiner timba, manchmal braucht man eben viel mut um einen traum zu verwirklichen …

timba verstand …sie war eben eine katze …er war ein drache …einer der sogar noch nicht einmal feuer spucken konnte …er wurde sehr traurig …

timba schaute sonnenschein tief und sanftmütig in ihre immer noch glänzenden äuglein …er spürte, dass er sonnenschein jetzt helfen musste …ihm versagten selber die kräfte, aber er musste die passenden worte finden um der kleinen sonnenschein helfen zu können …

was würde shini jetzt an seiner stelle sagen?? …1000ende gedanken schossen ihm durch den kopf …

irgendwie spürte er das shini bei ihm war …sie war irgendwie da …vielleicht war auch sie es, die ihm half jetzt das richtige zu sagen …sie war ja ein zauberin …sie konnte es …

weisst du sonnenschein …vielleicht ist es gar nicht sooo schlimm, dass du jetzt wieder gehen musst …denn was du am liebsten hast, merkst du erst …wenn es nicht mehr da ist …das kann sehr hilfreich sein …

sein kleines drachenherz schlug wie wild …wieviel wollte er sonnenschein noch sagen …es war noch so unendlich viel …

er fuhr fort …sonnenschein sass mit gespitzten ohren vor ihm …timba überlegte …mhh, sagte er …kleine sonnenschein wir sind glücklich …ja, wir sind es …aber das glück besteht nicht immer darin, dass du tun kannst was du willst …und wer glücklich sein will …muss lernen mit dem schmerz umzugehen …

nur wer an die zukunft glaubt …beherrst die vergangenheit …nur wer die vergangenheit beherrscht wird in der gegenwart leben und eine zukunft haben …er sprach wie ein grosser schlauer drache …

sonnenschein war eine schlaue katze …sie wusste nur allzu genau, was timba meinte …

einige minuten der stille traten ein …

zusammen genossen sie wortlos die stille des tages …sahen die wolkenspiele am himmel …beobachteten wie die blätter der nahestehenden bäume sich sanft im wind wiegten …emsige bienen begannen ihr tageswerk …der wald erwachte …das leben ergriff in vollen zügen besitz von ihm …

es war einfach nur schön dem anderen nah zu sein …ohne worte gemeinsam den gedanken freien lauf zu lassen …

beide wussten, dass sie unzertrennbar geworden waren …spätestens jetzt wussten sie es …keine trennung der welt …konnte sie mehr auseinander bringen …

sonnenschein richtete sich auf und drückte den kleinen timba noch einmal an sich …gab ihm einen süssen kuss …

timba …ich werde wiederkommen und wir werden unsere träume verwirklichen …es wird kommen …bestimmt …

timba, ich möchte glücklich sein um glücklich machen zu können …deswegen muss ich jetzt gehen …nur deswegen …

…eine traurige stille trat ein …timba und sonnenschein genossen die letzten umarmungen …

© bei mir

Lass mich auf die Reise gehen,
dein Gesicht erkunden
mit meinen Fingerspitzen
mit meiner Hand
mit meinen Lippen.

Lass mich auf die Reise gehen,
deine Brust entdecken
mit meinen Händen,
mit gespreizten Fingern,
mit meiner Zunge.

Lass mich auf die Reise gehen,
deine Lust entfachen,
mit zärtlichem Streicheln,
mit sanftem Küssen,
mit liebevollem Berühren.

Lass mich auf die Reise gehen,
mit allen Sinnen
dich sehen,
riechen,
schmecken,
hören.

Lass mich auf die Reise gehen
Gemeinsam mit dir,
Du an mir,
Du in mir,
Du mit mir.

Ein Stoß
ein sanftes kribbeln in ihrem schoß
sie liegen engumschlungen
er ist in sie eingedrungen
ein weiterer Stoß
und leichtes wippen
sie berühren einander mit ihren lippen
ein stöhnen war er es oder sie
sie heizt ihn an, oh gott und wie
ein meer von fordernden wilden küssen
sie streicheln einander mal eben schnelle
er erreicht eine lustvolle welle
sie spielen mit ihren füssen
streicheln sich damit
gesteigert wird der Rhythmus
er gibt ihr einen flüchtigen kuss
ein paar Minuten noch
dann ist schluss
sein körper vibriert und bäumt sich auf
nun passierts und nimmt seinen Lauf
er zuckt zusammen immer wieder
dann sinkt er verschwitzt auf sie nieder
sie hauchen sich worte der liebe ins ohr
nun warn siesich näher als jemals zuvor
sie waren eins für kurze Zeit
er ist erschöpft und glücklich
bringt er sie nun soweit?

Lodernde leidenschaft

Als die Flut uns übermannte,
während ich – lag nah an dir.
Mein Herz zur Flamme rannte,
gebar die Nacht – ein wildes Tier.

Züngelnd – schloss sie uns lodernd ein,
jeder Millimeter unserer Körper brannte.
Im gleizenden Rubinlichterschein,
war es dämonisch – was ich dir sandte.

Klopfend – der Herzschlag bis zu den Ohren,
Blutsturm – der durch die Bahnen rannte.
In deinem Armen gestorben und geboren,
während das Feuer der Nacht – uns verbrannte.

Copyright bei Mir
Wo des Mondes Schein sanft küsst die Wellen,
das Auge blickt die Unendlichkeit.
Vom sonnenwarmen Sand umspielte Körper,
geheimnisvolle Momente am seichten Strand.

Leises Wasserrauschen wie Sternenmelodie,
begleitet stetig unseren Liebesreigen.
Begehrliche Triebe fühlen Haut auf Haut,
vergehen in uns im tiefen Verlangen.

Tauch ein in meine muschelgleich warmfeuchte Tiefe,
fühlen wie unsere Lust erwacht.
Mit geschlossenen Augen spüren wir diese sanfte Enge,
dringe tief in sie ein, ergieße dich in ihr.

Im Mondlicht scheinende angespannte Muskeln,
sternenglänzend perlender Schweiß.
Sind im All der Leidenschaft völlig versunken,
träumen diesen Traum zu zweit.

Losgelöst im Rausch des Höhepunktes,
über uns nur das Sternenzelt.
Gespürte Weltenweite sagt wir sind allein,
dieser Augenblick ist Unvergänglichkeit.
© Bei Mir!

Im Auge der Lust

Arme umschlingen- küssende Lippen.
Erliege der Gier- will von Dir nippen.
Liegen, lieben- ganz nah bei Dir sein.
Berührend, verführend – kein nein.

Hoch schwebend – doch versinken.
Verdursten von Hitze – an Dir ertrinken.
Sinnlos umgarnen – Sinnen verfallend.
Melodienklänge – fest an Dich krallend.

Sanft, ungestüm – Heftig und wild.
Verrückt oder ein Wahnsinnsbild?
Erschöpft daliegend an Deiner Brust.
Funkenflug – im Angesicht der Lust.

 
Sanft sich der Kuss auf Lippen legt,
Streichelspur sich langsam bewegt.
Küssend um Dich nur zu schmecken,
Heisse Haut kosend weiter bedecken.

Hände wandern ruhelos hin und her,
das Verlangen steigern, immer mehr.
Sich vor Verlangen fast überschlagen,
leise flüsternd an den anderen nagen.

Körper die sich wild umschlingen,
schmiegend, zitternd, sich umringen.
Immer mehr ineinander vergraben,
reizend, fordernd, voneinander laben.

Gedankenkreise die sich wild drehen,
bebend miteinander dann untergehen.
Kuschelnd dann nur noch spüren,
Gedankenleere- nach dem Verführen.

© bei Mir

Träume

wilde träume
wilde lust
verführt
leidenschaftlich berührt

zärtlicher mund
gespürt
in mir, auf mir
über mir

zusammen gekommen
gemeinsam
den gipfel
höchster lust
erklommen

bis zur ekstase
geliebt
beide
in den wahnsinn
getrieben

lust gehört
gefühlt
gänsehaut
gespürt

ziemlich hoch
geflogen
sanft
gelandet
in armen
gewogen

fest umschlungen
herzklopfen
haut an haut
in deine
augen geschaut

nähe, wärme
geborgenheit
zärtlichkeit
innigkeit

vertrauen
niemals
nur
ein tabu

liebe
einmal
nur einmal
nein immer
nur D U

wilde träume von dir und mit dir
aber ich weiß, DU träumst es mit mir!!

 
copyright by Mir

Herz in deinen Händen

Nimm mein Herz in deine Hände,
behüte es wie einen Schatz.
Es spricht für dich tausende Bände,
ist doch nur für dich drin Platz.

Nimm mein Herz in deine Hände,
verliere nie davon ein Stück.
Und wenn es auch ein andrer fände,
gib es mir nicht so schnell zurück.

Nimm mein Herz in deine Hände,
trag es stets in deinem Sinn
und schreib an deines Herzens Wände,
dass ich dir immer nahe bin.

Die eine Nacht…

Nur eine Nacht
Mit Dir
Unter Sternen
Allein, geborgen
Um Dir zu zeigen
Was Du mir bedeutest
Ich gehöre ganz Dir
Mein Verlangen
Mein Körper
Ich brauche Dich
Ich will Dich
Komm doch näher
Die Zeit steht still
Und doch vergeht sie so schnell
Nie wieder will ich ohne diese Lust sein
Oh Deine Hände
Deine Küsse
Deine Berührungen
Deine Macht die mich fesselt
Und es zulässt
Dass Du mir näher kommst
Als ich mir selbst jemals war
Ich will Dich jetzt spüren
Endlich
In mir
Auf mir
Bei mir
Für mich
Führ mich
Zu Dir
Wegen uns
Ein Rausch
Dieses Kribbeln
Verlangen und Lust
Liebe und Vertrauen
Gib mir was Du hast
Und Du bekommst was Du brauchst
Wir verschmelzen in der Nacht
Und erwachen in einer neuen Welt
Und bitte sei am nächsten Morgen wieder fort…

Etwas zu Ostern :)

So als kleine Anmerkung, jene Ostergedichte stammen nicht von mir sondern die hab ich gestern per Mail erhalten…
 

Ein Hase sagt zum andren Hasen,
ich mach das langsam nicht mehr mit,
die Menschen sind so aufgeblasen,
das ist doch zum davonzurasen,
wann hörn sie endlich auf damit.

 

Sie denken, wir können Eier legen,
versuchen dazu anzuregen,
doch können wir sie nicht mal verstecken,
das woll’n die Leute auch nicht checken,
man kann sie nicht dazu bewegen.

 

Wir woll’n sie in dem Glauben lassen,
bevor sie uns noch richtig hassen,
denn ob wir legen oder nicht,
wir landen doch als Hauptgericht,
und werden diese Welt verlassen.

 

Denn Undank ist der Welten Lohn,
drum sage ich ganz ohne Hohn,
und könntest du auch Eier legen,
es lohnt sich gar nicht aufzuregen,
die Pfanne wär‘ dein letzter Lohn.

 

************

 

Osterhäschen

 

Osterhäschen dort im Grase,
Wackelschwänzchen, Schnuppernase.

 

Mit den langen braunen Ohren,
hat ein Osterei verloren.

 

Zwischen Blumen seh ich’s liegen,
Osterhäschen kann ich’s kriegen?

Maske

Ich habe mir eine Maske gegeben.
Ich lass mich treiben
und nenne es Leben.

Wenn jemand fragt,
was ich wirklich will,
dann laufe ich weg
und werde still.

Weil ich es nicht weiß.

Ein weiteres Gedicht…

Es ist Nacht und der Traum nimmt mich gefangen,
ich wandle über die Stufe, um ins Tal zu gelangen.
Der Anfang erscheint, er tritt sanft mir entgegen,
nimmt mich mit sich und ich folge seinen Wegen.

Dieser Weg führt nach Bree verblüffender Weise
und ich sehe Aragorn auf dieser nächtlichen Reise.
Ich folge dem Anfang und mein Herz das hüpft,
ich bin in einen Traum von Tolkien wohl geschlüpft.

Dieser schnelle Läufer ist im Wald gut zu sehen
und ich, kann seine Hilfe sehr gut nun verstehen.
Ich folge, schreite voran bis ins Bruchtal und weiter,
denn ich höre hinter mir noch andere Reiter.

Mein Einhorn trägt mich weiter, weiter voran
und ich weiss nicht, wo dieser Traum mal began.
Weiss nicht ob das Wetter nun schlecht oder Spitze,
fühl keine Kälte und auch keine teuflische Hitze.

Der Anfang treibt mich weiter, es gibt viel zu sehen,
und im Nu, sah ich Frodo schon in Imladris stehen.
Bin nicht verwundert, denn im Traum rast die Zeit,
vom Anfang bist Ende ist es keine Unendlichkeit.

Meine Augen sind nicht Müde, der Weg tut sich auf,
ich seh Beschwernisse und dann einen Höhlenlauf.
Auch die Trauer über Gandalf, erfüllt mein Herz,
denn jemanden zu verlieren erfüllt mich mit Schmerz.

Das Einhorn trägt mich weiter, ich stecke im Sog,
so ein Zeitsprung hatte ich nie, durch den ich nun flog.
Der Wald der Elben werd ich Lothorien heut erreichen?
Werden die Blätter aus dem Weg mir weichen?

Huch? Ich stellte Fragen, drehte mich um und sah,
das dies nur wieder einer meiner Träume war!

Ein weiteres Gedicht

Momente dieser Erinnerung, können nicht mehr vernichten.
Dieser verlagerte Schmerz, kann keinen Schaden anrichten.
Dieser Erinnerungszirkus, der sich in dem Kopf noch dreht.
Er ist eigentlich zu, der Vorhang fiel, in der die Manege steht.

Doch die Träume der Nacht, holen das Treiben leider zurück.
Angst und Dunkelheit entsehen langsam, Stückchen für Stück.
Einschleichend und bösartig, wie tollwütige beissende Katzen.
Kriechen sie an mich ran, um zu zerreissen mit riesigen Tatzen.

Sie trampeln tapsend über mich, kratzen tückisch an der Seele.
Rauben die Fantasie und saugen den Atem, aus meiner Kehle.
Versuchen mich immer wieder, mit Bildern nieder zu drücken.
Mein Herz zu zerschmettern und mit Melanchonie zu schmücken.

Doch am Morgen danach, da ist die dunkle Vorstellung vorbei.
Ich atme tief durch, bin erlöst von den Qualen, bin endlich frei.

Wenn zwei Körper ineinander fliessen
und alle Sinne pur geniessen

Der Verstand nimmt eine Auszeit
und alle Träume scheinen Wirklichkeit

Wenn Küsse wellenweiche Feuer entflammen
und zärtliche Hände sorglos alle Scham verbannen

Lippen formen Worte auf der Haut
ohne Laut ist jede Frage, jede Antwort ganz vertraut

Wenn jeder Atemzug in tiefer Sinnlichkeit ertrinkt
und lüstern das Begehren in glücksstrahlenden Augen blinkt

Das Sternenlicht neben diesem magischen Zauber winzig ist
war es kein Traum, dass Du die Nacht nicht alleine warst.

E-Mail

Der Tag ist am rennen und die Stunden laufen,
will sie finden, bin am suchen, am Haareraufen.
Wo ist dieses Biest denn nun wieder abgeblieben?
Hat ein Byte gehakt oder vom Wind abgetrieben?

Still wartend auf das geschriebene Flüstern von Dir.
Still? Na eigentlich dreh ich mich seit um vier.
Guck löcher in die Mailbox, die verändern sich sogar.
Wenn man genau draufschaut sind doch keine da.

Zum Xten mal das Mailfach suchend durchgewühlt.
Ein haufen Post – doch nichts, das sich nach Dir anfühlt.
Gelesen, geschrieben und unzählige male geflucht.
Hey, glaub ja nicht ich hab nach Deiner Mail gesucht!

Hallo?

Die Liebe fängt meist heimlich an,
ein Blick, ein Wort, ein Lächeln dann,
man trifft sich und man redet nur,
von Zärtlichkeit noch keine Spur.

 

Verabredet sich, wie sich’s ergibt,
sagt jedem stolz, ich bin verliebt
und beginnt vorm Treff zu rennen,
dann fängt das Feuer an zu brennen.

 

Händchenhalten und alleine sein,
läutet die nächste Phase ein,
so kommt es, wie es kommen muss,
zum Höhepunkt, dem ersten Kuss.

 

Meistens bleibt es nicht dabei,
man probiert noch allerlei
und erkennt dann schon sehr bald,
beide sind total verknallt.

 

Wenn dieser Zustand länger bleibt,
die Liebe ihre Früchte treibt,
doch "ehe" man das Glück erblickt,
wird alles oft im Keim erstickt.

Das Jahr – es neigt sich nun zum Ende
doch Sorgen bleiben auch "zur Wende".

 

Die Lieferanten, Banken und auch Kunden
sie sparten leider – unumwunden.

 

Drum geht die Weisheit bis ins Mark,
was uns nicht umbringt macht uns stark!

 

Die Weihnachtszeit sollte besinnlich sein,
doch für Sie und uns wird’s noch viel Arbeit sein!

 

Mit Optimismus starten wir ins neue Jahr,
wenn wir es wollen wird es wahr!

 

Der Wirtschaftsaufschwung wird gelingen
die Zukunft neue Kunden bringen!

 

Und nun Fühlt euch geknuddels und gebusserlt und kommt gut ins Neue Jahr hinein.

Frohe Weihnachten euch Allen :)

Bunt glitzert der Baum.
Alles erscheint wie ein Traum.

Süßer Duft erfüllt das Zimmer.
Man hört schon das Lachen der Kinder.

Es ist wieder soweit.
Es ist wieder Weihnachtszeit.

Das Jahr ging so schnell vorbei.
Passiert ist so allerlei.

Der eine wünscht sich fürs nächste Jahr mehr Glück,
der andere schaut aufs vergangene gern zurück.

Doch viele Menschen haben etwas gemeinsam.
Sie sind jetzt nicht mehr einsam

Ihnen ist die Liebe begegnet.
Sie wurden vom Glück gesegnet.

Auf dass es im nächsten Jahr so bleibt,
oh du fröhliche Weihnachtszeit.

Weihnachtsglück

Heissa, es ist Weihnachtszeit
Alles macht sich schon bereit
Das Jüngelchen wünscht sich ein Laster
Der Papa hat´s. Das Geld verpraßt er
Er liegt schon oft unter der Decke
Mit der Dame von der Ecke
Das Töchterlein will zum Coiffeur
Die Mama liebt nur den Chauffeur.
Der mit Muskeln spielen kann
Und sie befriedigt dann und wann
Unter der Tanne im trauten Heim
Ist man zusammen – wahrt den Schein
Wie gut, wenn es Familie gibt
Und man sich wirklich herzlich liebt.

Ein Weiteres Gedicht

Wenn der Gezeitensand rennt,
das Verlangen in Dir brennt,
Dein Herz viel lauter klopft
und deine Denkblase ist verstopft.

Wenn Dich Sommerwinde kosen,
du schläftst auf roten Rosen,
deine Lippen nur noch lachen
und deine Wünsche erwachen.

Wenn Du im Glücke liegst,
dich immerzu auf Wolken wiegst,
deine Welt sich schneller dreht,
während dein Herz höher schwebt.

Wenn Du dies grade erlebst,
fühlst Du – das Du in mir bebst,
denn all das fühle auch ich,
denn Du bist das Glück für mich!

Gefangen in dem was war

Die Zukunft täglich unklar

Jede Erinnerung brennt sich eisig ins Herz

Eiskalter Feuersturm – unendlicher Schmerz

Wann immer ein Sonnenstrahl dies Herz berührt,

wird es vergeblich zur Hoffnung auf Glück verführt.

Wenn zwei Körper ineinander fliessen
und alle Sinne pur geniessen

Der Verstand nimmt eine Auszeit
und alle Träume scheinen Wirklichkeit

Wenn Küsse wellenweiche Feuer entflammen
und zärtliche Hände sorglos alle Scham verbannen

Lippen formen Worte auf der Haut
ohne Laut ist jede Frage, jede Antwort ganz vertraut

Wenn jeder Atemzug in tiefer Sinnlichkeit ertrinkt
und lüstern das Begehren in glücksstrahlenden Augen blinkt

Das Sternenlicht neben diesem magischen Zauber winzig ist
war es kein Traum, dass Du bei mir bist.

lyrik

Eine Dramatisierung des lyrischen Werkes von Ludwig Achim von Arnim. In Dialogform zwischen Mond und Reiter….

Reiter:
Von dannen schied mein zweites Herz
Verspüre reitend auf meinem Schimmel
Den nun entstandenen Liebesschmerz
Und wende meinen Blick dem Himmel
Hinauf empor zum Sternenglanz
Und will erblicken, oh dich Fortuna
Wie ich ersehnend voll und ganz
Was du mir bringst, ob Fern, ob Nah
Einzig träumend vernimmt mein Geiste
Was dort am Himmel geschrieben steht
Sagt es mir doch auf keinster Weise
Was in mir pocht, was in mir fehlt
Doch sehe ich am Himmelsende
Im rötlichen Gewandt
Der Luna ihre Tageswende
Und wünscht ich wär’ mit ihr verwandt
Gedankenverloren erblicke ich
Wer vor meinem Gaule steht
Ihr Haar erglänzt im rötlichen Licht
Und treibt wo der Wind hinweht
So schön, so echt, so wunderbar
Die Göttin nun auf Erden
Ist das tatsächlich nun auch wahr?
Was soll aus meinem Geist nur werden.

Luna:
Nun ich bin hier um dir zu sagen
Mitgefühl für deine Trauer
Wollts nicht über den Himmel wagen
Da die Welt im Nebelschauer.
Oh du ärmlich scheinend Wesen
Deiner Tränen sind wahrer Leiden
Lässt mir zeigen was gewesen
In meinen Gedanken so großen Weiten
Ich verehrte einst Apoll
Den großen Herrn der Sonne
Doch war mein Übermut so voll
Dass ich in größter Wonne
Die ganze Welt in Schatten hüllte
Allein durch einen einz’gen Kuss
Den ich mit ihm am Tag verführte.

Reiter:
Vergleichst du deiner Schmerzen muss
Mit meinen Sterblichen Erleiden?
Willst doch nicht etwa was verfechten
Und etwas über Liebe weinen?

Luna:
Auch Göttern kann die Gunst brechen.
Nun zeig mir was die Welt dir bringt
Wenn ich am Firmament erstrahle
Und eine Nachtigal ersingt
Das Leben deiner dir ausmale
Nun warte bis die Nacht beendet
Dein Schmerz wird bald verglühen
Denn jeder Liebeskummer ist verendet
Wenn man im Geiste nichts mehr kann fühlen

Reiter:
Du Schwester von dem ersten Licht
Du Bild der Zärtlichkeit in Trauer
Der Nebel schwimmt mit Silberschauer
Nun um dein reizendes Gesichte
Sei mir nur heute Nacht ein Trost
Solange mein Schatten durch dich
Am Boden schwebt und dort erbost
Vor deinem Angesicht

Luna (nun am Horizont):
Dies ist die letzte Nacht auf Erden
Erkennst du jetzt in ängstlicher Not
Du wirst mit ihr wieder eins werden
Denn Fortuna schenkt dir noch heute den Tod

Nächste Gedicht

Mit dem Herz geträumt

Du ahntest in diesen Stunden noch nicht
Hast mich doch nur verführt
Doch du warst endlich Licht
Hast mich zu tiefstem Glück geführt

So wunderschön dieser Augenblick
daß mir das Glück Tränen in die Augen trieb
es bleibt endlose Sehnsucht zurück
die dies unbeschreibliche Feuer in mein Herz schrieb

Wir haben alle Mauern ausgeräumt
Jede Vorsichtsmaßnahme versäumt
Waren vom Glück atemlos betäubt
Haben nur mit dem Herz geträumt.

Der Tag ist am rennen und die Stunden laufen,
will sie finden, bin am suchen, am Haareraufen.
Wo ist dieses Biest denn nun wieder abgeblieben?
Hat ein Byte gehakt oder vom Wind abgetrieben?

Still wartend auf das geschriebene Flüstern von Dir.
Still? Na eigentlich dreh ich mich seit um vier.
Guck löcher in die Mailbox, die verändern sich sogar.
Wenn man genau draufschaut sind doch keine da.

Zum Xten mal das Mailfach suchend durchgewühlt.
Ein haufen Post – doch nichts, das sich nach Dir anfühlt.
Gelesen, geschrieben und unzählige male geflucht.
Hey, glaub ja nicht ich hab nach Deiner Mail gesucht!

Hallo?

Mein Bruder einfach gestorben
ohne Vorwarnung
hat geraubt mir ein Teil vom Leben
wird bleiben in  Erinnerung

Mit Gefühlen wurde bös‘ gespielt
ohne Vorwarnung
hat Vertrauen fast gänzlich versiecht
wird  bleiben  in Erinnerung

Hab selbst die Liebe mit Füßen getreten
ohne Vorwarnung
bereitet  uns  noch  heut‘  im Herzen  Schmerzen
wird bleiben in Erinnerung

Freunde sind einfach gegangen
ohne Vorwarnung
weil die Frucht des Lebens ich empfangen
wird bleiben in Erinnerung

Viele Jahre getanzt auf meinen Maskenball
ohne Vorwarnung
wollt abwenden erneute meine und anderer Qual
wird bleiben in Erinnerung

Mauern wurden eingerissen …mit Hilfe von "Engeln"
ohne Vorwarnung
doch Narben sitzen tief…lassen leben Gefühle des Zweifelns
So groß die Angst vorm Verlassenwerdens
werden bleiben in Erinnerung  

Die Rose der Liebe

Es war einmal ein kleines Mädchen, welches ihr ganzes Leben in großer Armut verbracht hatte, ihre Eltern waren schon lang nicht mehr am Leben, doch rettete sich das Kind mit einer Stelle am altertümlichen Königshof in grauer Vorzeit, in welchem sie als Magd dem eitlen Fürsten dienen musste, um nicht den schrecklichen Hungerstod zu erreichen.
Im hinteren Teil des Königshofes, in dem nicht reges Leben herrschte, sondern viel mehr die Stille regierte, befand sich ein riesiger Garten, über und über von Pflanzen bewachsen, steinerne Wege, welche, nach Gerüchten zu Folge, aus puren Edelsteinen bestehen sollte und allerlei Krabbelgetier. Es war den Bediensteten des Schlosses nicht gestattet, sich in der wenigen freien Zeit, die sie verbrachten, hier aufzuhalten, denn dieses kleine Paradies war lediglich dem Fürsten selbst vorbehalten.
Das kleine Mädchen jedoch, welches von ihrer Großmutter früher den Namen Gabrielle erlangt hatte, wurde im frühen Alter beauftragt, sich um die Pflanzen des Garten zu kümmern, bei denen es sich um keine geringeren handelte, als die Lieblingsblumen des Fürsten persönlich: Rosen. Ja gewiss war der ganze Garten über und über mit leuchtend, roten Rosen bewachsen, hoch, höher rankten sie sich um die Stämme der wenigen Bäume, wuchsen und gediehen. Eine solch hohe Aufgabe wurde gewiss nicht jedem überlassen, dass Gabrielle selbst die Auserwählte der armen Knechtschaft war, hätte sie niemals geglaubt, doch liebte sie die roten Rosen ebenso, wie der große Fürst es tat, immerzu verbrachte sie ihre Zeit unter sonnigem, oder bewölktem Himmel, kümmerte sich um die Pflanzen und sprach sogar zu ihnen, denn sie wurden vom kleinen Mädchen als ihre einzigen Freunde angesehen. Wie auch, sollte sie jemals welche gehabt haben? Seit dem Tod ihrer letzten Angehörigen war sie eben einsam, verschlossen und schüchtern, nie würde sie es wagen, jemand Fremden so einfach anzusprechen.
Die Jahre vergingen und das Mädchen wuchs heran, zu einer jungen, schönen Frau, weiterhin konnte sie nicht ohne die Rosen im Garten sein, sie liebte sie fast, wie eine Familie, die einzigen, die sie verstanden. Doch sollte ihr das Glück nicht mehr lang hold sein.
Eines kalten Tages, nämlich, gelangte die Magd in den Garten und erblickte all die Rosen, mit hängenden Köpfen, erstarrt und erfroren tot und leblos in ihren Beeten, der nächtliche Frost hatte ihnen das Leben ausgehaucht.
Das Mädchen wurde bittertraurig, denn es war an ihr gewesen, ein solches zu verhindern, doch wie sollte es möglich sein? Der Fürst jedoch, der alles aus sicherem Abstand bemerkt hatte, war ein grausamer, egoistischer Mann. Er ließ zum Mittag hin, die arme Magd zu sich rufen, sie abführen, dass sie vor ihm auf die Knie gehen musste und sprach mit strenger, genügsamer Stimme:
„Du hast es zugelassen, dass meine Liebe, meine Pflanzen, meine Rosen sterben, du hast es auf dem Gewissen, dass mein Garten von nun an weder schön, noch prächtig ist. Dafür sollst du bestraft werden, mit diesen Worten sollst du verurteilt sein, zum Tode.“ So sprach’s der böse Fürst und deutete mit seinem beleibten, speckigen Finger auf das zierliche Wesen auf dem Boden vor sich. Die Magd jedoch faltete die Hände, bat und bettelte, ihr das Leben zu lassen, da dies doch das einzige war, was sie noch besaß.
Im Angesicht seines Personals, stand der Fürst nicht gern als Unmensch da, er lächelte jedoch mit einem hinterlistigen Gedanken.
„So sollst du nun noch nicht den Tod finden, denn ich möchte dir eine Möglichkeit geben. Ich werde dir eine Aufgabe stellen, eine Aufgabe, die eines guten Gärtners würdig ist, denn du sollst meine Rosen zum Leben erwecken. Blühen sie wieder am folgendem Tage, wenn die Sonne aufgeht und meine Ländereien in einen samtenen Glanz tauchen, so wirst du frei sein, ist dies jedoch nicht der Fall, so wirst du schon in der Abenddämmerung dem Henker vorgeführt, dass du den schnellen Tod finden wirst.“, so sprach er mit fester, gebieterischer Stimme, als habe er die Macht der Welt in seinem Herzen getragen.
Am Abend saß die Magd im Rosengarten, eine der spärlichen Rosen in der Hand haltend, weinte sie bittere Tränen, wie sollte es möglich sein, eine solch schwere Aufgabe zu lösen? Es war unmöglich, so schloss sie die Augen und bat zu Gott, dass er ihr einen Engel schicken möge, der ihr helfen solle, eine Lösung zu finden, dem Tod zu entrinnen. Stunde um Stunde verging, die pechschwarze Nacht lag über den Hügeln, die abendliche Sonne war schon längst verschwunden, ins Reich der Träume um den Weg der Träumenden zu erhellen, als sich mit einem Mal eine Hand auf die knochige Schulter des armen Mädchens legte.
„Ich kann toten Blumen zwar kein neues Leben schenken, aber ich möchte dir helfen, deines zu retten, frommes Kindlein.“, sprach eine sanfte, mütterliche Stimme hinter ihr. Es war eine hoch gewachsene, wunderschöne Engelsdame, den schlanken Leib eingehüllt in ein helles Gewand und spendete der traurigen Magd Trost und die Liebe, die mit ihr gesandt wurde.
„Oh gütiger Engel, spreche zu mir und sage mir, wie kann ich dem Tod entrinnen?“, fragte die Arme mit hoffnungsvoller Stimme.
„Kind“, erklang es erneut aus der reinen Kehle, „du selbst kannst Teil der Schönheit sein, eine Rose, rein, bescheiden und wunderschön, bewundert und blühend, so lang, bis die Gefahr vorbei ist, als die Rose der ewigen Liebe.“
Lange überlegte die Magd, sie sollte ihre unbeschwerte, geknechtete Jugend hergeben, für dieses trostlose Leben? Es war die letzte Möglichkeit, so willigte sie letztendlich ein. Der Engel hob die Hand, legte sie auf das Haupt der Magd und mit einem Mal spürte das Mädchen die Liebe und Fürsorge, die niemals jemand ihr gegeben hatte, doch nahm ihre Größe ab, ihre Schönheit prägte sich weiter aus, bis wenig später eine hoch gewachsene Rose, blutrot und wunderschön im Beet des königlichen Garten stand und mit einem Mal spürten all die anderen Rosen, welche noch leblos dagelegen hatten, die tiefste Verbundenheit zur Rose der Liebe, welche nun still und stumm wuchs, lebte und blieb, wie sie war. Mit einem Mal hoben all die anderen schönen Roten die Köpfe, als ob sie lächeln würden, wuchsen, die braunen, trockenen Blätter wurden grün und saftig, die schlaffen Blütenblätter rot und kräftig, strahlten ein Licht und eine magische Wärme aus, zum Zeichen der wirklichen Liebe zueinander.
Als der Fürst am nächsten Morgen erwachte, traute er seinen Augen kaum, sein Garten war prächtiger und viel schöner als zuvor, so prächtig, dass er dem hohen Gott persönlich gehören könnte. Als er die Magd rufen lassen wollte, um zu erfragen, wie sie dieses bemerkenswerte Wunder verbracht haben mag, wurde ihm geantwortet, dass das Bett des Mädchens leer, das Zimmer unausgeräumt und das Mädchen selbst verschwunden war. So weit er auch das Land durchstreifen ließ, so wurde das Kind niemals gefunden, nur bemerkte er, als er eines wunderschönen Sommertages durch die Gärten ging, wie viel sie ihm wirklich bedeutet hatte, und fand eine Rose, die so schön war, so stolz und so wunderbar, als wäre sie das Produkt der Liebe persönlich, liebevoll grub er sie aus und stellte sie in seine Kammer. Jetzt erkannte er, dass er die wahre Figur der Rose längst erkannt hatte, dass er ihr schon immer seine Liebe versprochen hatte und er sie ihr niemals wieder sagen würde. 
 

Ich würd es wieder tun…

Du hast die Augen eines Engels
hab mich total verlorn an dich.
Total verrannt in dieses Kastanienbraun
kleine Teufel sah ich nicht.

Meine Freunde warnten mich:
"Schau nicht nur auf ihr Gesicht!"
doch ich liebte dich.
Ich würd es immer wieder tun.
Hab nur mit dir und nur für dich gelebt
und bis heute nichts bereut.

Auch wenn ich manchmal durch die Hölle ging
es war eine tolle Zeit.
Ich war Wachs in deiner Hand,
du warst schon viel zu tief in mir,
doch mein Gefühl sagt mir,
ich würd es immer wieder tun.

Du hast die Augen eines Engels
und auch die Flügel fehlten nicht.
Du hast mich immer wieder ausgetrickst,
ich war viel zu schwach für dich.
Du, ich wein dir nicht mehr nach.
Irgendwann sagt man Schachmatt.

Hab dir nie gesagt, ich würd es immer wieder tun.
Du ich würd es wieder tun, würd es wieder tun,
würd es immer, immer wieder tun
denn gegen deine Zauberhände bin ich bis
heute nicht immun.

Ja ich würd es wieder tun, würd es wieder tun,
würd es immer, immer wieder tun,
denn Gefühle fragen einfach nicht warum. 
 

Dein Ich

Deine Augen, so tief und weise,
dein Atem, so unbeschreiblich leise,
dein Mund, so voll und rot,
ach für dich würde ich gehen in den Tod.

Dein Wesen, so heiter und leicht,
deine Freundlichkeit nie von dir weicht,
dein Strahlen, dass immer mehr gedeiht,
es allein ein gutes Gefühl verleiht.

Dein Lachen, so erhlich und gut,
deine Augen sprühen vor Mut,
deine Hände, zart und klein,
wie gern möchte ich in deine Armen sein.

Deine Bewegung, so schwebend und still,
jeder mit dir schweben will,
deine Stimme, hoch und warm,
geborgen ist man in deinem Arm.

Dein Herz, so vergebend und toll,
deine Haare, so duftend und voll,
deine Statur, so stolz und königlich,
drum sag ich es: „Ich liebe dich“ 
 

liebe im geheimen

Oh dieser Abend, welch ein Abend!
Es fließt der Strom so sanft und rein.
O diese Stunden, was für Stunden!
Ich darf mit ihm im selben Boote sein.

Oh, ich verberge mein Erröten,
Nicht soll man schelten mich gemein.
O töricht Herz, warum willst du nicht brechen?
Ich weiß, ich fand den Liebsten mein.

Oh, auf dem Berge stehen Bäume,
Mit vielen Zweigen grün und dicht!
O, wie ich liebe meinen Liebsten!
Und doch, der Liebste weiß es nicht. 

Heute mal nach langer zeit mal wieder was neues hier… und diesmal nicht von mir geschrieben…

Lieben und geliebet werden ist das höchste Vergnügen

Was ist Vergnüglichers im gantzen Rund der Erden,
Als Lieben und zugleich mit Ernst geliebet werden?
Was ist Annehmlichers als ein ambrirter Kuß,
Den reine Liebe schenckt aus innerm Hertzen-Fluß?
Was ist erquickender als schöne Brust-Granaten,
Worinnen Milch und Blut zur Kühlung hingerathen?
Was ist Bezaubernders als der gewölbte Schooß,
Der uns entzücket, macht der satten Sinnen loß?
Was ist verzuckerter als feuriges Umhalsen,
Das Honig-Kuchen macht aus bittern Wermuths-Salsen?
Was ist anmuthiger als ein polirter Leib
Von zartem Helffenbein zur Nächte Zeit-Vertreib?
Was ist Gewünscheters, als Leib an Leiber leimen,
Und feuchten Perlen-Thau in Liebes-Muscheln schäumen?
Was ist entzückender als in der Muschel ruhn,
Wo Lust und Kitzelung der Wollust Thor aufthun?
Was ist begierlicher, als da den Eintritt nehmen,
Wo Perl und Perlen-Milch das seichte Feld besämen?
Nichts ist Vergnüglichers, nichts, das mehr Wollust schafft,
Als wenn nur gleicher Will in beyder Hertzen hafft‘.
Nichts ist, das mehr erquickt, das mehr die Geister blendet,
Als wenn man seine Brunst im Schooß zur Kühlung sendet,
Nichts ist verzuckerter, nichts kommt gewünschter an,
Als wenn man in der Lieb sich recht ergötzen kan. 

Ein Neues gedicht…

So und heute mal ein Gedicht das mir per Mail zugesand wurde und ich finde auch unbedingt hierher gehört 🙂
Danke dem verfasser und der erlaubnis es hier eintragen zu dürfen.
 
Immer wieder möchte ich in deine Augen blicken
fühlend, liebend
berauscht vom funkelnden Liebevoll
denn die Art, wie du mich ansiehst
raubt mir den Verstand

Immer wieder möchte ich deine zärtlichen Lippen berühren
umschmeichelnd, gefühlstaumelnd
erfasst von samtweicher Süße
denn die Art ,wie du mich küsst
streichelt tiefes Glück

Immer wieder möchte ich deine Hände spüren
wohltuend, vielversprechend
betört von prickelndem Genuss
denn die Art , wie du mich hälst
lässt mich nie wieder los

Nie wieder möchte ich deine Worte missen
flüsternd, unverwechselbar
versinken im Meer deiner Gedanken
denn die Art , wie du mich liebst
ist mit Gedichten nicht zu beschreiben

Kussregen

Es regnet Küsse aus Wolkenbergen
die im Hauch der Nacht
den Himmel umarmen

Tropfende Zärtlichkeit
berührt unsere einsamen Herzen
im Traum, wunderbar gefühlvoll

Unstillbar
der Hunger nach Liebe
heute Nacht

Sehnsucht klebt
endlos
im Netz der Dunkelheit

Ich lass mich fallen in Wünsche
die du mir in liebevoll
in meine Gedanken webst

Fang´ mich auf , wenn ich ankomme
Halt ´mich fest
sei still und sag´ kein Wort
in dieser Nacht voller Hingabe und Glück
in der es nur noch eins gibt

Dich und Mich